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Bundestagswahl: Merkels Qual der Wahl


Die Wahl zum Deutschen Bundestag wird Angela Merkel am Sonntag voraussichtlich ihre vierte Amtszeit als Kanzlerin bescheren. Mit der Betonung einer soliden Haushaltspolitik und dem Bekenntnis zu einem behutsamen Ausbau der europäischen Integration dürfte in der Wirtschaftspolitik manches beim Alten bleiben. Allerdings zeichnet sich politischer Gegenwind für den freien Welthandel und die Sicherheit Europas ab. Und, vor dem Hintergrund anhaltender Zweifel an der Nachhaltigkeit der Europäischen Währungsunion kann Deutschland es sich kaum leisten, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen.


Eine schwierige Gemengelage

Die Wahlumfragen lassen relativ klare Ergebnisse für die großen Parteien erwarten. Dennoch könnte die Bildung einer Regierungskoalition problematisch werden und länger dauern als gedacht. Denn ein offensichtlicher Koalitionspartner ist nicht erkennbar. Zudem wird mit der Alternative für Deutschland (AfD) eine neue populistische Partei voraussichtlich als drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen und von dort aus Fundamentalopposition betreiben.

Sollte die Freie Demokratische Partei (FDP) stark genug werden, dürften die CDU und ihre Schwesterpartei CSU eine Allianz mit den wirtschaftsfreundlichen Liberalen anstreben. Auch die zusätzliche Aufnahme der Grünen in die Regierungskoalition ist nicht auszuschließen. Dass die SPD unter Martin Schulz erneut als Juniorpartner in eine künftige Koalition eintreten wird, ist alles andere als sicher. Mit Blick auf die Inhalte dürfte das Ziel, die heimische Nachfrage weiter anzukurbeln, kein allzu großes politisches Störpotential beinhalten. Schwieriger sieht es allerdings bei Themen wie der europäischen Integration, der Immigration oder der Elektromobilität aus. Die Vergangenheit lehrt, dass die Juniorpartner einer Regierungskoalition auch diesmal versuchen werden, CDU/CSU bedeutsame Konzessionen abzuringen. Die Einigung auf eine gemeinsame politische Agenda für die nächsten vier Jahr dürfte dadurch behindert werden.

Die Umsetzung echter innenpolitischer Reformen etwa im Bereich der Steuerpolitik, der Arbeitsmarktpolitik oder im Bankwesen würde mit FDP und Grünen als Partner vermutlich einfacher zu machen sein. Andererseits darf Deutschland den Blick nicht zu stark nach innen richten, sondern muss auch die Herausforderungen einer widerstandsfähigen, europäischen Wirtschaftspolitik im Auge behalten. Die SPD wäre hierfür voraussichtlich der bessere Partner. Sollte die deutsche Politik künftig stärker binnenwirtschaftliche Wege gehen, könnten Anleihen aus der Peripherie unter Druck geraten, wenn die EZB mit dem Tapering beginnt.


Wie es weiter geht

Neben der Regierungsbildung ist Angela Merkel sowohl mit sehr zeitnahen als auch mit längerfristigen Herausforderungen konfrontiert:

  • Löhne müssen steigen

Deutschland benötigt jetzt ein strukturell höheres Lohnwachstum, um die hohe Inlandsnachfrage zu verfestigen und um den Nachfrageüberschuss aus dem Ausland zu reduzieren. Auf längere Sicht wird die Alterung der Bevölkerung die Spartätigkeit zurückführen und damit auch den externen Nachfrageüberschuss nivellieren helfen.


  • „Dieselgate“ zeigt Risse im System

Ähnlich wie die öffentliche Infrastruktur weist auch die deutsche Automobilindustrie als Folge von „Dieselgate“ erhebliche Risse auf. Der Druck, der von neuen Technologien, Lohnkosten, Regulierung und Umweltgesetzgebung ausgeht, sollte erforderliche Investitionen anstoßen, während Reformen im Dienstleistungs- und Energiesektor Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und Effizienz weiter vorantreiben. Gleiches gilt für den Finanzsektor, wo ebenfalls mehr qualifiziertes Personal und Reformen erforderlich sind. Eines steht fest: Um die herausragende Wettbewerbssituation der vergangenen Jahre beizubehalten, benötigt Deutschland mehr Investitionen und Innovationen.


  • Führung dringend erforderlich

Ungeachtet des Getöses von Jean-Claude Juncker bleibt die umfassende politische Union vorerst ein Zukunftsprojekt. Ungeachtet davon ist Deutschland aufgefordert, glaubwürdige Ideen zur weiteren Integration Europas zu formulieren. Fortschritte bei der europäischen Bankenunion und beim Europäischen Währungsfonds dürften dabei ganz oben auf der Liste stehen. Die Zeit drängt. Lösungen sollten idealerweise noch vor der nächsten Wirtschaftskrise umgesetzt sein. Eine umfassende finanzpolitische Integration erscheint vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen um die Restrukturierung der Staatsverschuldung unwahrscheinlich.


Wie reagieren die Märkte?

Deutschland zählt für uns zu den wichtigsten europäischen Anlagemärkten. Wir erwarten, dass der DAX vom Ausgang der Wahl profitieren dürfte. Wirtschaftsindikatoren wie der ZEW-Index sollten im September freundlich ausfallen, und so erwarten wir weiteren Spielraum für Kursanstiege an den Aktienmärkten.

Vor dem Hintergrund einer starken Nachfrage weltweit sowie aus Europa und dem deutschen Heimatmarkt sollte die deutsche Wirtschaft im zweiten Halbjahr über ihr Potential hinaus wachsen. Die zu erwartenden Steuersenkungen für Geringverdiener und mittlere Einkommen dürften deren Kauflaune weiter beflügeln und die Konsumausgaben hoch halten.


Risikohinweise

Alle im obigen Artikel enthaltenen Meinungen und Daten spiegeln die Sichtweise des Lyxor & SG Cross Asset Research-Teams wider und entsprechen dem Stand vom 23. August 2017.

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Das Material spiegelt die Ansichten und Meinungen der jeweiligen Autoren zum jeweiligen Zeitpunkt wider und stellt in keiner Weise eine offizielle Stellungnahme oder Beratung durch die Autoren bzw. durch Lyxor International Asset Management dar. Daher können Lyxor International Asset Management, seine Führungskräfte oder Angestellten keine Verantwortung übernehmen. Dieses Research-Dokument stellt weder ein Verkaufsangebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots für jegliche Wertpapiere in Rechtsgebieten dar, in denen solche Angebote oder Aufforderungen gegen das Gesetz verstoßen würden. Es stellt keine persönliche Empfehlung dar und berücksichtigt nicht die individuellen Anlageziele, die finanzielle Situation und die Anforderungen einzelner Kunden.

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Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen von Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder ihren Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen ab, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren.

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