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05 Mär 2021

Interview mit Mobilitäts-Experte Lukas Neckermann: 

„Die Zukunft unserer Städte liegt auch in der Zukunft der Mobilität“ 

Regelmäßig tauschen wir uns mit spannenden Interviewpartnern zu verschiedensten Themen rund um die Geldanlage aus. Die Interviews können Sie immer als erstes in unserem Anlegermagazin „Die Welt der ETFs“ lesen.

Diesmal erwartet Sie:

Er gehört zu den renommiertesten Vordenkern, wenn es um die Zukunft der Mobilität geht, aber auch der Schaffung intelligenter Städte weltweit: Lukas Neckermann. Zudem berät Lukas Neckermann den führenden Indexanbieter MSCI. Die mit Unterstützung menschlicher Expertise und Einsatz künstlicher Intelligenz von MSCI zusammengestellten Indizes sind wiederum Grundlage für die Megatrend ETFs Future Mobility und Smart Cities von Lyxor. Ein weiterer Grund, sich mit Lukas Neckermann zu unterhalten.

Herr Neckermann, Sie beraten MSCI bei den Zukunftsthemen Mobilität und intelligente Städte. Ihre Erkenntnisse fließen in einen Prozess ein, der über Verfahren der künstlichen Intelligenz am Ende zu investierbaren Indizes führt, die dann durch Lyxor ETFs nachgebildet werden und so Anlegern zugänglich machen. Wie können sich Leser Ihre Mitwirkung auf dem Weg zum Index vorstellen?

Lukas Neckermann: Zuallererst kam die Frage, was umfasst – oder wie umrandet man – die Themen Future Mobility und Smart Cities. Im aktuellen Umfeld, in dem sich jedes noch so traditionelle Unternehmen zukunftsorientiert präsentieren will, erfordert dies eine gewisse Präzision.  So haben wir für beide Indizes neue Wertschöpfungsketten entwickelt und die Grenzen der Ökosysteme definiert, um relevante Firmen identifizieren zu können. MSCI hat ein beeindruckendes, KI-gestütztes System sowie genaue Vorgaben was Relevanz, Gewichtung und ESG angeht. Anhand deren Datenbanken und diesen Filtern erhielt ich dann eine Longlist der avisierten Index-Komponenten, die ich dann einzeln kommentieren durfte.

Vermutlich geht manchem Leser die Frage durch den Kopf, wie sich Themenindizes von eher traditionellen Indizes wie dem Nasdaq-100, dem MSCI World Information Technology Index oder anderen Technologie-Indizes unterscheiden, schließlich hat alles ja irgendwo mit dem großen Thema unserer Zeit, nämlich der Digitalisierung zu tun?

Lukas Neckermann: Ja klar – die Digitalisierung ist bei all diesen Indizes eine wichtige Basisvoraussetzung. Aber Elektrifizierung und Automatisierung sowie gesellschaftliche Trends, wie die Urbanisierung und der Drang zur Sharing Economy spielen hier eine ebenso große Rolle. Diese werden halt nicht zwingenderweise in strengen Technologie-Indizes abgebildet. Es ist der Zusammenfluss dieser Trends sowie des besonderen Fokus auf die Mobilität und die Entwicklung unserer Städte, was diese zwei Indizes ausmacht. 

Was passiert eigentlich, wenn sich Trends ändern? Wie können Sie und dadurch die Anleger sicher sein, dass die Unternehmen, die im Index und damit im ETF enthalten sind, stets die Megatrends der nächsten Jahre abbilden und dann auch davon profitieren?

Lukas Neckermann: Zum einen geht es sicher um die Entwicklung der Megatrends selbst – hier gilt es, ständig ein Auge darauf zu halten, zum Beispiel wie sich Covid-19 auf die Mobilität auswirken wird.  Zum anderen – und vielleicht noch viel wichtiger – ist die ständige Aktualisierung der Akteure innerhalb dieser Indizes. Wir erleben gerade enorme Wertsteigerungen und eine Flut von Neuemissionen, insbesondere rund um Mobilität.  MSCI führt in regelmäßigen Abständen Aktualisierungen und Reviews der Indizes durch, die ich ebenso kommentiere. Somit bleiben diese aktuell.

Neben der Digitalisierung ist kein Thema so gefragt wie Mobilität. Geht es aber um die Zukunft der Mobilität, so wird dieses Thema gerne in die Zukunft des Automobils umgedeutet. Um sich dann in einem nächsten Schritt nur um die Firma Tesla zu drehen. Warum greift eine solche Umformulierung viel zu kurz?

Lukas Neckermann: Ein Vergleich zwischen Tesla und einem herkömmlichen Automobilhersteller – OEM, im Fachjargon – greift in der Tat viel zu kurz. Tesla baut Batteriezellen und Batterie-Packs, bietet Energie-Produktion und Lösungen zur Energiespeicherung, ist Betreiber von Ladestationen und wird letztendlich auch zum Flottenbetreiber. Tesla hat seine Finger in deutlich mehr Industriekuchen als etwa Ford oder General Motors. Dennoch ist Tesla aber nur ein Glied in der größeren Mobilitätskette. 

Wir haben von Anfang an ein grundsätzliches Umdenken eingefordert – die Mobilität ist nicht etwa eine Weiterentwicklung des Automobils, sondern eine brandneue Wertschöpfungskette – mit ganz anderen Zielsetzungen oder Leistungskennzahlen.  In der Automobilwirtschaft gilt nach wie vor, wie viele Autos produziert werden. In der Mobilität gilt es, wie viele Personen – oder auch welche Güter – um wie viele Kilometer wie befördert werden. Erst dann kann ich zum Beispiel Mobilitätsanbieter, oder etwa „Mobility as a Service“ berücksichtigen.  Hier spielen die traditionellen OEMs aktuell nur eine nachgeordnete Rolle. 

Welche Rolle spielen bei den Entwicklungen Aussagen führender Politiker, den Verbrennungsmotor bis 2035, teilweise sogar bis 2030 buchstäblich aus dem Verkehr zu ziehen?

Lukas Neckermann: Die Durchdringung eines Konzepts erfordert nicht nur technische und wirtschaftliche Überlegenheit, sondern auch – in gewissem Maße – politische Förderung, um gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen. Erst in einem solchen Zusammenspiel kann sich die Elektrifizierung durchsetzen.

Nach meiner Auffassung ist die Überlegenheit in vielen Ländern aber schon zu erkennen – der Zug ist abgefahren und die Fakten sprechen klar für einen kompletten Wechsel zu batteriebetrieben Fahrzeugen, inklusive Busse und LKWs. Verkaufsverbote sind dann eher wichtig als Bestätigung der kommenden Realität.

Mir unerklärlich ist die Vehemenz mit denen einige Politiker, gerade in Deutschland, mit Kraft die Brennstoffzelle für PKWs hervorheben wollen – sogar entgegen den klaren Ambitionen und Aussagen der Automobilwirtschaft. Dies führt zu unnötigen Verzögerungen und schadet der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie im Weltmarkt. Wasserstoff wird als stationärer Energiespeicher, vielleicht auch in der Luftfahrt, eine wichtige Rolle spielen. Aber beim Auto eher nicht.

Deutschland gilt als das Land des Autos, als Land des Individualverkehrs. Glauben Sie, dass sich autonomes Fahren mit regulierter Geschwindigkeit in absehbarer Zeit durchsetzen wird?

Lukas Neckermann: Ja. Ebenso wie wir heute keine Pferde auf der Autobahn mehr erlauben – oder dulden – werden Autobahnspuren für von Menschen betriebenen Fahrzeugen nach und nach durch ausschließlich autonome Fahrspuren ersetzt, sobald die Überlegenheit des autonomen Fahrens in puncto Sicherheit und Effizienz deutlich wird.

Das ist aber noch etwas Zukunftsmusik, weswegen wir heute auf andere Einsatzbereiche schauen sollten. Denn das autonome Fahren ist nicht nur dem Individualverkehr vorbehalten. Es wird sich in der Logistik, also dem Warentransport, auf der Kurz- und Langstrecke durchsetzen. Schon heute werden – etwa in Großbritannien, USA und China – millionenfach Waren von Robotern ausgeliefert. Autonomes Fahren wird bei Müllwagen, bei Straßenkehrfahrzeugen und bei Personen-Shuttles ebenso schon probeweise eingesetzt. Und mittelfristig wird es sich auf der Schiene und in der Luft ebenso durchsetzen – wofür brauchen wir zwei Piloten?

Bedarf es vielleicht zusätzlicher Maßnahmen, um eine Transformation weg vom Individualverkehr zu beschleunigen?

Lukas Neckermann: Am Individualverkehr ist grundsätzlich nichts auszusetzen, sofern damit zum Beispiel auch e-Scooter, Bikesharing oder auch Carsharing, Fahrgemeinschaften und Fahrdienste mit inbegriffen sind – auch diese entlasten unsere Straßen und können die Luftqualität verbessern.  Es ist die Vielfalt an neuen Optionen, die einem ermöglicht, vom Zwang des Automobilbesitzes abzukommen.

Ganz entscheidend sind neben dem Angebot auch infrastrukturelle Maßnahmen. Was nutzt mir ein E-Bike ohne dedizierte Fahrradspuren? Was nutzt mir ein autonomes Ridepool-Shuttle, ohne Konnektivität wie 5G und Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikationsstandards? 

Der menschliche Geist wird immer wieder von Dingen beflügelt, die lange als unvorstellbar galten. Vor über 200 Jahren war es kaum vorstellbar, dass die Menschheit eines Tages womöglich mit einem Zug in einer Röhre, dem Hyperloop, große Entfernungen in geringster Zeit bewältigen können würde. Manche Projekte sind aber auch fehlgeschlagen. Dazu gehört vermutlich das fliegende Auto der frühen 70er Jahre. Wie steht es aus Ihrer Sicht mit der Wiedergeburt, dem Flugtaxi? Werden Menschen die chronischen Staus in Kürze hinter sich lassen können?

Lukas Neckermann: Das Bessere ist der Feind des Guten…  Aber „besser“ wird nun mal nicht über ein einziges Merkmal – etwa Geschwindigkeit oder Komfort – definiert, sondern über das Gesamtsystem. 

Ein Flugtaxi mag schneller als ein Straßentaxi oder günstiger als ein Helikopter sein und Hyperloop schneller als die Bahn. Aber ein Vorteil existiert nur, wenn das ganze System betrachtet – und verändert – wird.  Wenn ich heute 30 Minuten Anreise zur Flugtaxi-Station oder zum Hyperloop-Bahnhof habe, verschwindet der Zeit- und Kostenvorteil. Um den Traum von Flugtaxi und Hyperloop zu verwirklichen, müssen Geschäftsmodelle gegenüber vorhandenen Systemen nicht nur etwas, sondern deutlich überlegen sein. Und hier in Europa haben wir schon recht gut funktionierende Transportsysteme – Hochgeschwindigkeitszüge bis 400km/h und einen sehr gut ausgebauten ÖPNV. 

Die Kalkulation muss sehr langfristig angesetzt werden – oft ist dies aber länger als der politische oder wirtschaftliche Atem in Europa.  Daher werden wir diese Konzepte tendenziell eher in „Greenfield“ Applikationen, also in Planungen auf der „grünen Wiese“ sehen – wo neue Städte und neue Infrastrukturen gebaut werden können – wie etwa im mittleren oder fernen Osten.

Sie leben in London, Herr Neckermann, weshalb Sie als global geschätzter Experte viel reisen, was derzeit mehr als beschwerlich ist, wenn es überhaupt möglich ist. Wie sehen Sie in die Zukunft des Luftverkehrs als wichtigem Teil der weltweiten Mobilität? Wird es eine Wiederauferstehung des Überschallflugs mit ganz neuer und dann umweltfreundlicher Technik geben? Wird der Wasserstoffantrieb die Flugzeuge der Zukunft prägen?

Lukas Neckermann: Wanderlust und der Bedarf nach zwischenmenschlichem Kontakt bedeuten, dass der Flugverkehr sich erholen wird – allerdings mit gewissen Einschränkungen und Veränderungen zulasten der Einfachheit und Schnelligkeit.  Hub-and-Spoke Flugverkehr mit Jumbo-Transportern, also der Transport von großen Sammelflughäfen hin zu regionalen Zentren, ist schon heute nicht ideal und weicht kleineren Flugzeugen auf direkteren Strecken. Im Extremfall äußert sich dies in der Zunahme von Privat-Flugverkehr, den wir schon während Covid-19 wahrnehmen konnten.

Auf dem Boden weicht die Differenzierung zwischen Busunternehmen und PKW auf – etwa durch Konzepte wie UberPool und Via.  In der Luft dürfte es ähnlich gehen – mit neuen Business Modellen zwischen privat-und kommerziellen Fliegen. 

Hardwaremäßig dürfte dies einige neue Konzepte, inklusive auch kleinere Überschallflugzeuge, beflügeln. Allerdings muss auch hier auf die Wirtschaftlichkeit geachtet werden – anders als die ewig-verlustbringende Concorde müssen diese Konzepte finanziell auf eigenen Beinen stehen können.

Ein weiteres Feld, auf dem Sie forschen, sind intelligente Städte, die Smart Cities. Eine der Erwartungen ist, dass im Jahre 2050 70% der Bevölkerungen in Großstädten leben und die Anzahl der Megastädte, der Städte mit 10 Millionen Einwohnern und mehr, deutlich zunimmt. Nun gehen wir gerade durch eine Zeit sehr großer Veränderungen. Die Digitalisierung nimmt deutlich zu, Homeoffice und Online-Handel haben einen Sprung nach vorne gemacht, der wohl kaum umkehrbar ist. Damit wachsen aber auch die Möglichkeiten, weit ab vom Beschäftigungsort arbeiten zu können. Wird das den prognostizierten Trend zu mehr und noch größeren Städten umkehren?

Lukas Neckermann: Über 70% der Bevölkerung Europas, Nordamerikas und Südamerikas wohnt heute schon im urbanen Raum. Allerdings haben wir in Europa nur wenige echte Megastädte – etwa London, Paris, Berlin und das Ruhrgebiet.  Diese oft genannte Statistik bezieht sich also vor allem auf die rasante Entwicklung von Megastädten in Asien und Afrika. Hier ist keine Umkehr von Urbanisierung zu erkennen oder gar sinnvoll.

Städte sind seit Tausenden von Jahren das effizienteste Konzept, um Wirtschaft und Menschheit zusammenzubringen. Höhere Personendichte bringt auch bessere Wirkungsgrade bei Mobilität, Gesundheitswesen und Bildung. Damit bringen sie auch viel mehr Lebensqualität.

Klar – Teams, Zoom und Co. werden einige Dinge grundsätzlich auf den Kopf stellen. Etwa ob Schüler täglich in die Schule müssen, Studierende überhaupt an die Uni, oder Mitarbeiter sich täglich ins Büro quälen sollen. Das führt aber nicht zwingend dazu, dass alle Städte sich leeren werden. Denn wir lieben Städte für viel mehr als bloß die Arbeitsplätze, die sie bieten.

In welchem Umfang sind Mobilität der Zukunft und Intelligente Städte miteinander verbunden? Anders gefragt, inwieweit ist der Erfolg des einen abhängig von den Veränderungen und Anpassungen bei dem anderen Thema?

Lukas Neckermann: Wenn eine Stadt Mensch wäre, ist die Mobilität ihr Kreislauf. Bei schlechter Zirkulation erlebt sie einen wirtschaftlichen Herzinfarkt. Bei Stillstand, den Tod.  So wie wir unsere Herzmuskeln durch Sport stärken, müssen wir die urbane Mobilität durch neue, intelligente Konzepte stets ausbauen. Intelligente Mobilitätsideen sind zentral zum Erfolg und Wachstum einer jeden Stadt.

Unsere Leser haben auch immer sehr pragmatische Fragen: Wie wird man Vordenker auf einem Feld, auf dem zur Umsetzung mehr oder minder eine Revolution erforderlich ist?

Lukas Neckermann: Die wenigen Revolutionen der letzten 200 Jahre sind alle auf ein Zusammentreffen von vor allem technischen und gesellschaftlichen Trends zurückzuführen. Etwa die industrielle Revolution, das Internet oder das Smartphone.

Vor allem gilt es also, einen Schritt zurück und raus aus seiner eigenen Welt zu nehmen, um zusammenlaufende Trends zu erkennen. Als ich vor sieben Jahren „The Mobility Revolution“ schrieb, waren Urbanisierung, Digitalisierung und die Sharing Economy zwar erkennbar. Aber innerhalb der Industrie war es noch kaum erkennbar, dass dies zu einem Zusammenlaufen von Elektrifizierung, autonomen Fahren und Shared Mobility führen würde. Ich habe dies lediglich transparent gemacht.

Ich persönlich erlaube mir immer wieder die Zeit, um die Dinge einfach aus einer neuen Perspektive zu betrachten.  Das, und viele Kaffeegespräche!

Kann man denn mit Zukunftsforschung glücklich werden? Schließlich ist und bleibt die Zukunft eben immer das – die Zukunft.

Lukas Neckermann: Nur zu Forschen wäre genauso langweilig wie nur zu handeln.  Lernerlebnisse und Erfolge kommen aus der Mischung zwischen Denken und Tun. Mal mehr von dem einen, mal mehr von dem anderen. Insbesondere durch meine intensive Zusammenarbeit mit Startups sehe ich mich also eher als Zukunftsgestalter. In Anbetracht dem großartigen Wandel, in dem wir uns befinden, sehe ich dies als außerordentliche Chance.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Interview genommen haben, Herr Neckermann! Ihnen und Ihrem Team allzeit zukunftsweisende Prognosen!

Lukas Neckermann

Über Lukas Neckermann

Lukas Neckermann ist Managing Director bei Neckermann Strategic Advisors, einem 2013 gegründeten Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf neuen Mobilitätstrends und deren strategischen Auswirkungen. Er verfügt über 20 Jahre Führungserfahrung im Automobil- und Finanzdienstleistungssektor und war unter anderem in leitenden Positionen bei BMW und der Allianz Group tätig. Lukas Neckermann ist Autor von drei Büchern, darunter „Unternehmen in der Mobilitätsrevolution“ und „Intelligente Städte, intelligente Mobilität“.

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Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen der Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder seinen Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren, ab.

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