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17 Apr 2018

Schwieriges Fahrwasser voraus für US-Aktien


In unserem Outlook für das zweite Quartal hatten wir bereits darauf hingewiesen, dass die Zeit der Sorglosigkeit an den US-Märkten zu Ende gehen könnte. Gegenwärtig zeigt sich das wirtschaftliche Umfeld noch positiv. Der Konsum bleibt der stärkste Treiber. Gestützt wird er durch ein anhaltendes Verbrauchervertrauen und erhebliche Lohnzuwächse. Es sieht ganz danach aus, als würde der seit einigen Jahren anhaltende Aufschwung der zweitlängste in der Geschichte der USA. Sollte die gute Entwicklung bis zum kommenden Frühling anhalten, wäre es sogar die längste ununterbrochene Aufwärtsphase überhaupt.

Inzwischen zeigen sich aber erste Anzeichen, dass sich der historische Rekord möglicherweise doch nicht einstellen könnte. Die Inflation ist auf dem Weg nach oben, so dass das Einkommen mit den realen Konsumausgaben nicht mithalten kann. Das Sparaufkommen der Privathaushalte hat sich in den vergangenen Jahren bereits halbiert. Und der Anstieg an notleidenden Autokrediten signalisiert, dass die Verbraucher unter Druck geraten. Ein geringeres Jobwachstum und sinkende Sparraten verdeutlichen die Bedeutung der Steuerreform von Präsident Donald Trump. Ohne sie wäre sein Versuch, die Wirtschaft auf Wachstumskurs zu halten, zum Scheitern verurteilt.


Wie stark wirkt die Steuerreform?

Mit der Steuerreform vom Dezember wurde die Unternehmenssteuer auf 21 Prozent festgesetzt. Die zuletzt zustande gekommene Vereinbarung zum US-Haushalt bringt weitere Stimuli für die Wirtschaft in Form von zusätzlichen Ausgaben des Bundes. Damit dürften die Unterstützungsmaßnahmen für die US-Wirtschaft über ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts pro Jahr ausmachen. Angesichts der Tatsache, dass sich der Konjunkturzyklus seinem Ende zuneigt, könnte es allerdings sein, dass sich nicht alle Maßnahmen vollständig in tatsächliche Aktivitäten der Unternehmen niederschlagen. Insgesamt dürfte die Steuerreform daher eher ein halbes Prozent zum Wirtschaftswachstum beitragen. Zum Ende des Jahres sollte dieses bei 2,75 Prozent liegen.

Ungeachtet der tatsächlichen Auswirkungen auf das Wachstum wird das Steuerpaket aber zweifellos zum Anstieg der Inflation beitragen. Ein enger Arbeitsmarkt erzeugt Druck auf die Lohnentwicklung und dürfte die Löhne innerhalb der nächsten Monate über drei Prozent steigen lassen. Da diese Entwicklung früher oder später auch auf das allgemeine Inflationsniveau durchschlagen wird, sollten US-Breakevens profitieren. Auch Aktien werden gemeinhin als Inflations-Hedge betrachtet. Dies stimmt vor allem in Zeiten mäßiger Inflation und über längere Zeiträume hinweg gesehen. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass die Bobachtung nicht unbedingt für kürzere Zeiträume gilt, vor allem dann nicht, wenn die Inflation stark ansteigt. Unsere Untersuchungen bestätigen, dass Aktien unter diesen Bedingungen tatsächlich nicht outperformen. 

Aktieninvestoren, die auf Sektoren setzen, in denen die Unternehmenserträge stärker sowohl an die Inflationserwartungen als auch an die Preisindizes gekoppelt sind, müssen die Inflation weniger fürchten. Zu diesen Sektoren gehören etwa Goldminen, Öl, Ausrüstungsgüter oder der Finanzbereich. Vorsichtig sollte man dagegen bei Versorgern, Telekommunikationsunternehmen und im Bereich der Basiskonsumgüter sein. 


Aktiensektoren und Inflationserwartungen: 5-Jahres-Korrelationen:

   SP 500              MSCI Equity sectors

Quelle: Bloomberg, Macrobond, Lyxor Cross Asset Research, 11. April 2018.  Methodik:  Wir betrachten die 5-Jahres-Korrelation der der monatlichen Veränderungen in Aktienindizes (Total Return 0%) einerseits und der monatlichen Wertveränderung bei  10Y Inflation Breakevens andererseits. Bei Rohstoffen nutzen wir Total Return Indizes und messen die Korrelation gegenüber EMU Inflation Breakevens.


Die Frage der Zinsschritte

Die außergewöhnlichen Zeiten, in denen die Renditen künstlich niedrig gehalten wurden, gehen zu Ende. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass von Seiten der Fed in diesem Jahr mit drei Zinsschritten zu rechnen ist. Inzwischen sieht es allerdings eher danach aus, als würde die US-Notenbank auch eine vierte Zinserhöhung um 25 Basispunkte vornehmen. Das Ziel der Normalisierung der Geldpolitik scheint möglicherweise also schneller erreicht. Was die Renditen der 10-jährigen Treasuries betrifft, so rechnen wir damit, dass diese etwas über drei Prozent liegen werden. Auf lange Sicht sind wir in diesem Bereich daher untergewichtet. Im Falle eines Anstiegs der Risikoaversion könnten sie kurzfristig allerdings als sicherer Hafen fungieren.


Etablierte Indizes ausgereizt

Der kräftige Anstieg der Lohnkosten im auslaufenden Konjunkturzyklus wird voraussichtlich Folgen für die Profitabilität der Unternehmen in den USA haben. Die Margen dürften sich um bis zu 0,5 Prozent pro Jahr verengen. In einem gewissen Umfang könnte diese Entwicklung allerdings durch die positiven Effekte der Steuerreform gebremst werden. Insgesamt gehen wir weiterhin von einer soliden Ertragskraft der Unternehmen aus und erwarten für dieses Jahr ein Gewinnwachstum pro Aktie von neun Prozent. Im nächsten Jahr allerdings ist mit eher reduzierten Ergebnissen zu rechnen. Vor diesem Hintergrund sehen wir für etablierte Indizes wie z.B. den S&P 500 ein nur begrenztes Aufwärtspotential. Einzig Fonds mit extrem geringen Kosten und einer Top-Performance könnten hier einen Einstieg rechtfertigen.


Wirklicher Handelskrieg nicht in Sicht

Steigende Verbraucherausgaben könnten angesichts von Kapazitätsbeschränkungen in den USA möglicherweise zu verstärkten Importen führen. Jede Ausweitung des Handelsdefizits würde Präsident Trump aber zusätzlich unter Druck setzen. Noch gehen wir allerdings davon aus, dass dessen verschärfte Rhetorik eher verhandlungstaktisch als grundsätzlich begründet ist. Jedenfalls sehen wir in ihr weder den gewollten Auftakt zu einem echten Handelskrieg noch eine vollständige Abkehr vom freien Welthandel. Und noch etwas spricht dafür, dass der Konflikt nicht eskalieren sollte: im Falle einer weiteren Zuspitzung würde Trump Risiko laufen, den noch vorhandenen Bullen-Markt abzuwürgen. Eine schlechte Option in Zeiten, in denen der US-Präsident Erfolgsgeschichten dringend benötigt.


Positionierung für das 2. Quartal

Wir gehen weiterhin davon aus, dass US-Aktien gegenüber Anleihen im zweiten Quartal besser abschneiden werden – allerdings weniger deutlich als zuvor. Außenwirtschaftlich orientierte US-Unternehmen könnten wegen des schwelenden Handelsstreits jedoch Nachteile erleiden, während binnenwirtschaftliche Unternehmen weniger betroffen sein sollten. Alles in allem sind wir mit Blick auf die breiteren US-Aktienindizes neutral positioniert. Stattdessen favorisieren wir Investments in ausgewählte Branchen und setzen auf bestimmte Investmentstile wie zum Beispiel Growth. Als ein interessantes Thema erscheinen uns u.a. die Investitionsausgaben in langlebige Anlagegüter (CAPEX). So dürfte die US-Steuerreform entsprechende Investitionsausgaben im Technologiesektor beschleunigen. Dieser repräsentiert gegenwärtig bereits 30 Prozent aller Investitionsausgaben und um die 35 Prozent des S&P Growth Index. Ungeachtet der Gerüchte über eine mögliche Tech-Blase erscheinen die Bewertungen vieler Technologie-Unternehmen kaum überzogen und alles andere als spekulativ.

Ein eher Value-basiertes Thema bleiben die Banken, die im gegenwärtigen Umfeld profitieren sollten.  Vor allem die Belebung des Kreditgeschäfts kann zu einer Verbesserung der Profitabilität beitragen. Auch die höheren Inflationserwartungen dürften sich positiv auswirken. Und last but not least dürfte den Banken auch die Bereitschaft der Fed zugutekommen, die Regulierung zu vereinfachen.


S&P 500: die Spielräume werden enger                                              S&P:  Growth versus Value


    S&P 500 margins look vulnerable         S&P500 Growth versus Value

Quelle: Bloomberg, Macrobond, Lyxor. Stand: 16. März 2018

Abgesehen von Breakevens und Staatsanleihen ist die Lage im Anleihebereich ziemlich trostlos. Das gilt insbesondere für Hochzinsanleihen, deren Bewertungen schon recht hoch erscheinen. Zudem kann man den Eindruck gewinnen, dass in diesem Sektor Wachstumsraten eingepreist werden, die weit über dem liegen, was für 2018 tatsächlich zu erwarten ist. Sorgen bereiten darüber hinaus die Verschuldungslage sowie die inhärente Illiquidität mancher Unternehmen.


Warum Lyxor für US-Anlagen?

Investoren mit Interesse am US-Markt bieten wir über 15 Wege, sich diesen Markt effizient zu erschließen. Dazu zählen der mit einer TER von nur 0,04 Prozent günstigste Core US-Aktien-ETF  genauso wie der die beste Performance aufweisende S&P 500 ETF. Gerade wenn die Kurse nicht in den Himmel wachsen, kommt es darauf an, über die richtigen Investmentvehikel zu verfügen. Das gilt auch für Anleger, die nach starken laufenden Erträgen suchen. Ihnen bietet Lyxor den billigsten Quality Income ETF am europäischen Markt. Und wer sich gegen die Möglichkeit einer höheren Volatilität absichern möchte, findet mit unserem Minimum-Varianz-Produkt einen Fonds, der das Risiko seit seiner Einführung um annähernd 18 Prozent gesenkt hat. 

Erfahren Sie mehr über unsere Core-Produkte

Natürlich bieten wir neben Aktien-Produkten auch ETFs auf Anleihen wie z.B. auf US-Staatsanleihen, US-Investment-Grade-Unternehmensanleihen oder US-Hochzinsanleihen. Diese zählen zu den preisgünstigsten, effizientesten und am besten performenden Produkten am europäischen Markt. Mit unseren US TIPS ETFs und unseren einzigartigen US Inflation Expectations ETFs sind Anleger zudem in der Lage, ihre Portfolios an das sich verändernde Inflationsbild anzupassen.*


Unsere US Core ETFs

UCITS table  

Alle Daten und Meinungen: Lyxor Cross Asset Research & Equity Teams, mit Stand vom 11. April 2018. Die Performance der Vergangenheit stellt keine Garantie für künftige Erträge dar. 

*Alle Produktdaten mit Stand vom 31. Januar 2018. Die Berechnungen der Effizienz beruhen auf dem Lyxor Effizienz Indikator, der 2013 vom Lyxor ETF Research Team entwickelt worden ist. Dieser untersucht die drei Performance-Komponenten Tracking Error, Liquidität und den Kauf/Verkaufs-Spread. Die Peer-Group-Vergleiche berücksichtigen neben der entsprechenden Lyxor Anteilsklasse die vier größten Anteilsklassen der Wettbewerber und repräsentieren einen Marktanteil von mindestens fünf Prozent am jeweiligen Index. Detaillierte Informationen zur Methodik finden sich im Dokument „Measuring Performance of Exchange Traded Funds“ von Marlene Hassine und Thierry Roncalli. Alle Angaben beziehen sich auf den europäischen ETF-Markt.





Risikohinweise

Als Investor sollten Sie die Risiken berücksichtigen, denen Sie mit einer Anlage in ETFs ausgesetzt sind. Eine Beschreibung dieser Risiken finden Sie hier, im Verkaufsprospekt oder auf www.lyxoretf.de.

Kapitalrisiko: Da ETFs einen Index abbilden, ähnelt auch ihr Risiko einer direkten Anlage im zugrundeliegenden Index. Im Fall einer negativen Wertentwicklung des Index erhalten Anleger den ursprünglich investierten Betrag unter Umständen nicht zurück.

Abbildungs- oder Replikationsrisiko: Es ist möglich, dass ein ETF seine Anlageziele aufgrund unerwarteter Ereignisse an den zugrunde liegenden Märkten nicht erreicht, sofern diese Ereignisse eine Indexberechnung und effiziente Abbildung beeinträchtigen.

Mit dem Basiswert verbundene Risiken: Der einem ETF zugrunde liegende Index kann komplex sein und starken Wertschwankungen aufweisen (Volatilität). Bei einer Anlage in Rohstoffen steht der zugrunde liegende Index möglicherweise in Beziehung zu Rohstoff-Futures-Kontrakten, durch die Anleger einem Liquiditäts- und Kostenrisiko (etwa Lager-, Fracht- und Transportkosten) ausgesetzt sein könnten. ETFs, die ein Engagement in Schwellenländern (Emerging Markets) verkörpern, beinhalten deren vielfältige und typische Risiken, wie etwa politische Risiken, und können daher größere Verlustrisiken aufweisen als Anlagen in Industrieländern (Developed Markets).

Wechselkursrisiko: ETFs unterliegen immer dann einem Wechselkursrisiko, wenn der ETF auf eine andere Währung lautet als die des zugrunde liegenden abgebildeten Index. Die Schwankungen des Wechselkurses der Währungen können die Rendite der Anlage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen.

Liquiditätsrisiko: Die Société Générale und weitere zugelassene Market Maker stellen an den Börsen Geld-Brief-Kurse, um einen liquiden Handel von Lyxor ETFs zu gewährleisten. Die Liquidität eines ETFs kann in Folge einer Marktstörung, die Bestandteile des zugrunde liegenden Index betrifft, beeinträchtigt werden. Ferner können Marktunterbrechungen an den Börsen der ETF-Notierung oder Systemausfälle in den Handelssystemen der Société Générale oder der Market Maker oder andere außergewöhnliche Handelssituationen und -ereignisse die Liquidität einschränken.

DIESER ARTIKEL RICHTET SICH AUSSCHLIESSLICH AN PROFESSIONELLE INVESTOREN

Dieser Artikel ist für die ausschließliche Verwendung durch Anleger bestimmt, die auf eigene Rechnung handeln und gemäß der Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente entweder als „geeignete Gegenparteien“ oder als „professionelle Kunden“ eingestuft sind. Es ist nicht für Privatanleger bestimmt. In der Schweiz ist es ausschließlich für qualifizierte Anleger bestimmt.

Kunden sollten prüfen, ob jegliche in diesem Research-Dokument enthaltene Beratung oder Empfehlung zu ihren persönlichen Umständen passt, und ggf. professionelle Beratung, einschließlich steuerliche Beratung, in Anspruch nehmen. Unsere Verkaufsmitarbeiter, Händler und andere Fachleute geben gegenüber unseren Kunden und eigenen Handelsabteilungen möglicherweise mündliche oder schriftliche Marktkommentare ab, die den Meinungen, die in diesem Research-Dokument zum Ausdruck kommen, zuwiderlaufen. Unser Bereich Vermögensverwaltung, die eigenen Handelsabteilungen und investierende Unternehmen treffen möglicherweise Anlageentscheidungen, die im Widerspruch zu den Empfehlungen oder Meinungen stehen, die in diesem Research-Dokument zum Ausdruck kommen.Das Material spiegelt die Ansichten und Meinungen der jeweiligen Autoren zum jeweiligen Zeitpunkt wider und stellt in keiner Weise eine offizielle Stellungnahme oder Beratung durch die Autoren bzw. durch Lyxor International Asset Management dar. Daher können Lyxor International Asset Management, seine Führungskräfte oder Angestellten keine Verantwortung übernehmen. Dieses Research-Dokument stellt weder ein Verkaufsangebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots für jegliche Wertpapiere in Rechtsgebieten dar, in denen solche Angebote oder Aufforderungen gegen das Gesetz verstoßen würden. Es stellt keine persönliche Empfehlung dar und berücksichtigt nicht die individuellen Anlageziele, die finanzielle Situation und die Anforderungen einzelner Kunden.

Zulassungen: Lyxor International Asset Management (Lyxor AM) ist eine französische Anlageverwaltungsgesellschaft, die von der Autorité des Marchés Financiers zugelassen ist und den Bestimmungen der EU-Richtlinien für OGAW (2009/65/EG) und AIFM (2011/61/EU) unterliegt.

Interessenkonflikte 

Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen von Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder ihren Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen ab, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren.​


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