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09 Jul 2021

Was unter einem Rohstoff-Superzyklus zu verstehen ist und welche Bedeutung er für Anleger hat

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Die Preise für Öl, Eisenerz und Kupfer sind in den vergangenen Monaten in die Höhe geschossen. Die Märkte sprechen bereits von einem Superzyklus. Was genau unter dem Begriff Superzyklus bei Rohstoffen zu verstehen ist und weshalb dieser von so großer Bedeutung ist, erläutert Jean-Baptiste Berthon, Senior Cross-Asset Strategist bei Lyxor Asset Management. Außerdem erfahren Sie im nachfolgenden Blogbeitrag wieso dem Rohstoff Kupfer bei der Energiewende eine Schlüsselrolle zukommt.

In einem gewöhnlichen Rohstoffzyklus steigen die Preise mit einer steigenden Nachfrage. Rohstoffproduzenten erhöhen die Produktion, bis das Angebot die Nachfrage übersteigt und die Preise in der Folge wieder sinken. Von einem Superzyklus sprechen wir, wenn das Angebot mit der Nachfrage über einen längeren Zeitraum nicht mithalten kann. Dies führt dazu, dass die Rohstoffpreise über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg immer weiter steigen.   

Was hindert die Anbieter daran, die Nachfrage zu decken? Unternehmen benötigen Zeit, um die Kapazitäten etwa für den Abbau von Industriemetallen auszubauen, oder um mehr Öl zu fördern. Und sie benötigen noch mehr Zeit, um qualifiziertes Personal einzustellen und zu schulen – ein Prozess, der sich über Jahre hinziehen kann. Wenn die Nachfrage stärker ansteigt, als von den Produzenten erwartet, kommt es zu Lieferengpässen, die unter Umständen nur schwer aufzuholen sind. Dies kann der Beginn eines Rohstoff-Superzyklus sein.


Ein Jahrhundert voller Superzyklen

Historisch gesehen sind Superzyklen aus einschneidenden Veränderungen unserer Lebensweise entstanden. Veränderungen, die unseren Bedarf nach Rohstoffen deutlich erhöht haben. Vier Superzyklen stechen besonders hervor:

Der erste Superzyklus begann in den 1890er Jahren, als die Industrialisierung in den USA bereits in vollem Gange war. Dieser Superzyklus setzte sich bis zum Ende des Ersten Weltkriegs fort, angeheizt durch die hohe Nachfrage nach Rüstungsgütern. 

Der zweite Superzyklus begann in den 1930er Jahren und hielt bis in die 1950er Jahre an. Er wurde durch die weite Verbreitung des Automobils und durch den Zweiten Weltkrieg vorangetrieben. 

Der dritte Superzyklus verlief von den späten 1960er bis in die frühen 1980er Jahre. Er verstärkte sich in den 1970er Jahren, als Spannungen im Nahen Osten die Ölversorgung unterbrachen. Alternative Energieträger führten wiederum zu einem Preisverfall in den 1980er Jahren. 

Der jüngste Supertrend begann mit dem Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation im Jahr 2001. Chinas Wirtschaftsreformen und die massive Urbanisierung trieben die Nachfrage nach Rohstoffen auf neue Höchststände. Im Jahr 2008 setzte die weltweite Finanzkrise dem Preisanstieg ein abruptes Ende. 

Superzyklen bei Rohstoffpreisen (1899-2016)

Supercycles

Quelle: Bank of Canada. * Ökonomen der Bank of Canada verwendeten den Rohstoffpreisindex der Bank of Canada (BCPI), um mit einem asymmetrischen Filter Hinweise auf Superzyklen zu erkennen. Der BCPI enthält die Spot- und Transaktionspreise in US-Dollar von insgesamt 26 Rohstoffen. Das Originaldiagramm stammt von Visual Capitalist: https://www.visualcapitalist.com/what-is-a-commodity-super-cycle/
Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Entwicklungen.

Wohin geht die Reise bei den Rohstoffpreisen?

Befinden wir uns womöglich bereits in der Anfangsphase eines neuen Superzyklus? Es gibt Anzeichen dafür, dass dies tatsächlich der Fall sein könnte: Einschneidende Veränderungen könnten die Covid-Krise und die Energiewende sein. Rohstoffproduzenten hatten in den vergangenen Monaten zum Teil Schwierigkeiten, die Nachfrage zu bedienen, so dass die Öl- und Metallpreise zuletzt stark gestiegen sind. Viele Produzenten hatten ihre Kapazitäten als Reaktion auf den Handelskrieg zwischen den USA und China und die Covid-Pandemie reduziert. Gleichzeitig wurde nur wenig in neue Kapazitäten investiert.

Und die Nachfrage könnte noch weiter steigen. Durch die Einführung der Covid-19-Impfstoffe kommt es derzeit zu einer Wiederbelebung des Wirtschaftslebens in zahlreichen Volkswirtschaften. Regierungen haben massive Konjunkturprogramme angekündigt, und die Zentralbanken belassen die Zinsen bei oder nahe Null. Niedrige Zinsen können zu einem Rohstoffboom beitragen, da Anleger dazu verleitet werden, in Rohstoffe - insbesondere in Gold - zu investieren, um höhere Renditen zu erzielen und einer möglichen Inflation zu entgehen. Zudem hat der US-Dollar in letzter Zeit an Wert verloren – und da Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden, schürt auch dies die Nachfrage.

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Ist es dieses Mal anders? 

Nimmt ein Superzyklus Gestalt an, unterscheidet er sich meist von vorherigen Superzyklen. So wird ein Großteil der heute weltweit geplanten fiskalischen Maßnahmen für nachhaltige Projekte verwendet.

Jean-Baptiste Berthon, Senior Cross-Asset Strategist bei Lyxor Asset Management

US-Präsident Bidens American Jobs Plan beinhaltet Investitionen in Höhe von 174 Milliarden US-Dollar in Elektrofahrzeuge, sowie Maßnahmen zur Förderung sauberer Energie und einer grüneren Infrastruktur. Die Europäische Union hat das bislang größte grüne Konjunkturpaket in Höhe von über 500 Milliarden Euro angekündigt.  Großbritannien plant, in „Zukunft vorausschauender zu wirtschaften“ (build back better). Und China hat für die kommenden Jahrzehnte ehrgeizige CO2-Emissionsziele verkündet.  

Der Fokus auf die Energiewende spricht dafür, dass ein möglicher neuer Superzyklus eher durch eine steigende Nachfrage nach Kupfer, anstatt nach fossilen Brennstoffen ausgelöst wird. Der Kupferpreis erreichte im Mai ein Rekordhoch. Kupfer wird sowohl in traditionellen industriellen Verarbeitungsprozessen, als auch bei grünen Infrastrukturprojekten benötigt. Insbesondere bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen spielt Kupfer eine entscheidende Rolle.

Wir gehen davon aus, dass es noch in diesem Jahr zu einer Verknappung bei Kupfer auf dem Rohstoffmarkt kommen wird. Der aktuelle Anstieg wurde durch eine hohe Nachfrage aus China angetrieben und hat sich durch Covid-bedingte Förderunterbrechungen in den Mienen in Chile und Peru noch verstärkt. Obwohl sich die chinesische Nachfrage zukünftig wahrscheinlich abschwächen wird, dürfte der Bedarf im Rest der Welt weiter anziehen. Der Kupferpreis könnte auf neue Höchststände zusteuern.


Historische Entwicklung von Kupfer (in $)

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Quelle: Lyxor International Asset Management, Juni 2021. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Auch die Preise für Erdöl und Erdgas sind zuletzt deutlich gestiegen. Die OPEC+ Gruppe hat begonnen ihre jüngsten Produktionsreduzierungen rückgängig zu machen – dennoch scheint jedes neue Barrel Öl auf dem Markt schnell aufgekauft zu werden. In den USA ist das US-Schiefergas nach jahrelangen Verlusten gerade erst profitabel geworden, so dass vorsichtige Produzenten ihre Förderkapazitäten wohl unverändert belassen. 

Auch die Konzentration auf die Förderung sauberer Energie wird kurzfristig nicht unmittelbar für eine sinkende Nachfrage nach fossilen Brennstoffen sorgen. Erdgas und Erdöl werden benötigt, um eine grüne Infrastruktur überhaupt erst aufzubauen. Die langfristigen Aussichten für die Nachfrage nach Öl und Gas sind weitaus weniger gut vorhersagbar. 

Was bedeutet ein Superzyklus für Anleger? 
Steigende Rohstoffpreise signalisieren vor allem eines: Inflation. Steigende Rohstoffpreise werden über kurz oder lang zu steigenden Preisen auf breiter Front führen. Das sind schlechte Nachrichten für Anleiheinvestoren, denn die Mehrheit der festverzinslichen Anlageprodukte bieten keinen Schutz vor steigenden Inflationszahlen. 

Und die Bedeutung für die Aktienmärkte? Zuvor beobachtete Superzyklen haben dann begonnen, wenn die Rohstoffpreise am Boden und die Aktienkurse auf hohem Niveau lagen. Genau die Bedingungen, unter denen der aktuelle Preisanstieg bei Rohstoffen eingesetzt hat. Zahlreiche Aktienmärkte notieren nahe ihrer Rekordniveaus, was darauf hindeuten könnte, dass wir uns am Anfang eines aufkeimenden Superzyklus befinden.

Natürlich dürfen nicht alle Aktien in einen Topf geworfen werden: Die Aktienkurse von Rohstoff- und Energieunternehmen könnten sich sehr gut entwickeln, wenn ein neuer Superzyklus einsetzt. Genauso könnten andere zyklische Aktien von steigenden Rohstoffpreisen profitieren.

Was dagegen spricht
Es gibt auch Faktoren, die gegen einen Superzyklus sprechen. Sollte sich Chinas Wachstumstempo beispielsweise deutlich verlangsamen, wird sich auch die globale Nachfrage nach Rohstoffen verringern.  

Die Entwicklung im Technologiebereich stellt eine weitere Unbekannte dar. Eine effizientere Nutzung erneuerbare Energieträger könnten die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen weiter reduzieren. Genauso wie ein verbessertes Recycling und eine stärkere Digitalisierung der Industrie zu einer sinkenden Nachfrage nach fossilen Energieträgern führen könnte. 

Sollte die US-Regierung unter Joe Biden nicht in der Lage sein, ihr Konjunkturpaket vollständig umzusetzen, werden wir möglicherweise keinen Rohstoffboom in dem erhofften Ausmaß erleben.

Wenn uns die Ereignisse des Jahres 2020 etwas gelehrt haben, dann, dass unser Blick in die Zukunft begrenzt ist. Aus diesem Grund ist ein neuer Rohstoff-Superzyklus kein Selbstläufer und schwer vorauszusehen. Anleger sollten jedoch darauf vorbereitet sein und bei der Allokation ihres Depots die Möglichkeit eines neuen Superzyklus berücksichtigen. 

Relevante Lyxor ETFs

Wichtige Hinweise
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Research-Hinweise
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Interessenkonflikte
Dieses Research-Dokument enthält die Einschätzungen, Meinungen und Empfehlungen der Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor International Asset Management („LIAM“) aus den Bereichen Cross Asset und ETF. Sofern dieses Dokument Anlageideen enthält, die auf Makro-Einschätzungen der wirtschaftlichen Marktbedingungen oder dem relativen Wert beruhen, können diese von den grundsätzlichen Meinungen von Cross Asset und ETF Research und Empfehlungen in Sektor- oder Unternehmens-Research-Berichten von Cross Asset und ETF Research sowie von den Einschätzungen und Meinungen anderer Abteilungen von LIAM oder seinen Tochtergesellschaften abweichen. Die Research-Analysten und/oder Strategen von Lyxor Cross Asset und Lyxor ETF konsultieren regelmäßig LIAM-Mitarbeitende aus dem Vertrieb und der Portfolioverwaltung in Bezug auf Marktinformationen, darunter Marktkurse, Spreads und Handelsaktivität von ETFs, die Aktien-, Anleihe- und Rohstoffindizes nachbilden. Die Handelsabteilungen können oder konnten in der Vergangenheit Transaktionen grundsätzlich auf Basis der Einschätzungen und Berichte der Research-Analysten durchführen. Lyxor verfügt über verbindliche Research-Richtlinien und -Verfahren, die angemessen (i) sicherstellen sollen, dass in Research-Berichten angegebene Fakten auf zuverlässigen Informationen beruhen, und (ii) verhindern sollen, dass Research-Berichte unangemessen selektiv oder in unangemessener Staffelung veröffentlicht werden. Zudem hängt die Vergütung der Research-Analysten zum Teil von der Qualität und Genauigkeit ihrer Analysen, vom Kundenfeedback und von Wettbewerbsfaktoren sowie von den Gesamterlösen von LIAM, einschließlich Erlösen aus Anlageverwaltungsgebühren, Anlageberatungsgebühren und Vertriebsgebühren, ab.

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